Der Stock im Arsch

“Das was uns am meisten im Leben fickt, ist der Stock in unserem Arsch”

-Martin Luther

Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob das Zitat wirklich von Martin Luther ist. Es könnte auch Laotse oder dem kleinen Arschloch gewesen sein.

Egal, es stimmt einfach.

Der Stock im Arsch ist nun nicht gerade das klassische Gefängnis. Aber er verhindert eine gewisse Leichtigkeit – und die brauchen wir um uns das Leben leicht zu machen. Klingt schon logisch oder.

Den richtigen Umgang damit finden

Also muss der Stock da raus. Egal wie. Den ein oder anderen mag es vielleicht ermutigen, das damit im Arsch erst mal Platz ist für Neues. Wäre jedenfalls so das klassische  therapeutische Gelaber.

Mancher fühlt sich mit dem Gedanken vielleicht nicht so wohl und möchte da nichts Anderes drin haben. Ganz ruhig! Alten Ballast abzuwerfen schafft zwar Raum für Neues, du kannst den Raum aber auch ruhig mal einfach da sein lassen und musst ihn nicht mit etwas neuem füllen. Nichts ist etwas tolles, auch wenn uns der Gedanke daran die Schädeldecke wegsprengt.

Genieße einfach die Leere und das Nichts, das der herausgezogene Stock in dir hinterlässt. Die neue Beweglichkeit ist einfach wunderbar.

Aber das Ding muss raus, sonst kannst du alles andere vergessen. Der Stock in deinem Arsch ist eine Kette, die dich an deine Zelle fesselt. Bevor das Ding nicht raus ist, kannst du alle Ausbruchsversuche vergessen.

 

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